Personalisierte Strahlentherapie

Projekt: "Modulation der Zellantwort auf Bestrahlung"

Unsere Vision ist, einen Einblick in die tumorale Zellantwort auf ionisierende Strahlung auf molekularer, zellulärer und physiologischer Ebene zu gewinnen. Dieses Wissen eröffnet die Möglichkeit, als Grundlage für die Entwicklung neuer Behandlungs-strategien von Krebserkrankungen verwendet zu werden.
Unsere Forschung konzentriert sich auf Signaltransduktionswege, die Proliferation in normalen und malignen Zellen nach der Behandlung mit ionisierender Strahlung regulieren. Wir wenden sowohl biochemische wie auch molekular- und zellbiologische Methoden an, um die Signaltransduktion der EGFR/HER-Rezeptorfamilie in einem Brustkrebsmodell zu studieren. Mit dem Einsatz von Plattformen zum miRNA-Screening in Kombination mit Genom -und Proteomansätzen identifizieren wir spezifische miRNA-Spezies, die an der zellulären Antwort auf ionisierende Strahlung beteiligt sind. Hier ist unser übergeordnetes Ziel, die Rolle spezifischer miRNAs bei der Krebs-entstehung zu charakterisieren, um neue Zielstrukturen der therapeutischen Intervention zu identifizieren und zu validieren.

Unser Labor hat umfangreiche Kenntnisse in miRNA-Expressionsarrays und primärer humaner Endothelzell- und Tumorzellkultur. Darüber hinaus haben wir langjährige Erfahrung in der Konstruktion von lentiviralen Vektoren und ihrer Verwendung für shRNA- und miRNA-Analysen. In Zusammenarbeit mit unserem Firmenpartner SIRION befinden wir uns in der Entwicklung neuer lentiviraler Vektoren für die funktionelle Genanalyse (finanziert vom deutschen Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie 2010-2011).
In der Zukunft wollen wir unsere Zellmodelle für das Screening von klein-molekularen Bibliotheken einsetzen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Aufklärung wichtiger Mechanismen des Zelltods bzw. der Zellprotektion bei einer Vielzahl von Behandlungs-strategien einschließlich ionisierender Strahlung. Eine Modulation der zellulären Antwort auf Bestrahlung könnte durch die Kombination von strahlungssensitiven Zellkomponenten mit shRNA- und miRNA-Expression oder mit Hilfe von kleinen Molekülen als mögliche therapeutische Modifikatoren erreicht werden.

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