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18.01.2018

Dr. Kirchinger übernimmt Stellvertretenden Vorsitz im Ausschuss „Notfallschutz“

Dr. Werner Kirchinger (Quelle: HMGU)

Ministerialdirigent Dr. Christian Greipl vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit hat Dr. Werner Kirchinger zum stellvertretenden Vorsitzenden des Ausschusses „Notfallschutz“ der Strahlenschutzkommission berufen.

Am HMGU leitet Kirchinger die Abteilung HSE MDRB– Medizinischer Dienst, Rettung und Brandschutz sowie die Abteilung Fortbildung am Institut für Strahlenschutz. Außerdem fungiert der Mediziner als Leiter des Regionalen Strahlenschutzzentrums am Helmholtz Zentrum München. Dem Ausschuss „Notfallschutz“ gehört er seit 2014 an.

Die Strahlenschutzkommission (SSK) ist ein Beratungsgremium des BMUB. Sie gibt naturwissenschaftliche und technische Empfehlungen in Angelegenheiten des Schutzes vor Gefahren ionisierender und nichtionisierender Strahlen ab. Die Mitglieder werden durch das BMUB berufen, die Mitgliedschaft in der SSK ist ehrenamtlich. Der Ausschuss „Notfallschutz“, einer von aktuell sieben Ausschüssen, widmet sich dauerhaften Beratungsthemen im Zusammenhang mit kerntechnischen Notfallsituationen. Dabei formuliert der Ausschuss Regelwerk und Maßnahmen des Notfallschutzes und überprüft, ob internationale Empfehlungen und Standards befolgt und umgesetzt werden. Bei tatsächlich strahlenrelevanten Ereignissen obliegt ihm, diese auszuwerten und die Ergebnisse in bestehende Konzepte einzuarbeiten. Darüber hinaus unterstützt der Ausschuss den internationalen Daten- und Informationsaustausch bei kerntechnischen Notfallsituationen und berät bei Fragen der Information der Öffentlichkeit.