Gruppe Strahlenrisiko - Übersicht

Mission: Abschätzung personalisierter Gesundheitsrisiken nach Strahlenexposition für Klinik und Bevölkerung

Die Arbeitsgruppe Strahlenrisiko beschäftigt sich mit den Gesundheitsrisiken nach Exposition mit ionisierender Strahlung. Es werden Modelle der Entstehung von Krebs und Herz-Kreislauferkrankungen zur Abschätzung von strahleninduzierten Risiken entwickelt und angewandt. Diese Modelle können überall eingesetzt werden, wo Menschen ionisierender Strahlung ausgesetzt sind. Fokus der Arbeiten ist die Bestimmung der Risiken bei der Anwendung therapeutischer und diagnostischer Verfahren in der Medizin.

Schwerpunkte:

  • Abschätzung strahleninduzierter Gesundheitsrisiken durch Therapieverfahren bei Brustkrebs und Diagnoseverfahren des Herzens zur personalisierten Optimierung des medizinischen Verfahrens. (PASSOS)
  • Entwicklung einer Analyse-Plattform zur Abschätzung individueller Spätfolgen (z.B. Krebs, Herz-Kreislauferkrankungen) nach Strahlenexposition z.B. bei der Strahlentherapie.
  • Optimierung von Modellen der Entstehung von Krebs und Herz-Kreislauferkrankungen.
  • Modellierung zellulärer Wirkungen unterschiedlicher Strahlenqualitäten zur Charakterisierung von Risiken bei konventioneller und innovativer Strahlentherapie.
  • Abschätzung des Zusammenhangs zwischen einem aufgetretenen Krebsfall und vorangegangener Strahlenexposition. (ProZES)