fightCOVID@HMGU


In diesen herausfordernden Zeiten wollen wir mit unserer Expertise und unseren Ressourcen signifikante Beiträge zur Bekämpfung der Pandemie zu leisten. Wir haben dazu die Task Force fightCOVID@HMGU eingerichtet. Unter Leitung von Martin Hrabě de Angelis hat sie die Aufgabe, alle relevanten Forschungsprojekte und unterstützenden Aktivitäten zu koordinieren. Einige der Bereiche, die unsere Projekte abdecken: Diagnostik, Kohorten & Genomik, Therapeutika, Datenbasierte Ansätze. 

Diagnostik

Bereitstellung von Ausrüstung und Personal für die SARS-CoV-2-Routinediagnostik. Unsere Forschenden entwickeln neue Ansätze zur Verbesserung der Diagnoseprozesse.

Kohorten und Genomik

Etablierung präziser Monitoringtools, um Entscheidungen bezüglich gesellschaftlicher Beschränkungen und zukünftiger Impfstrategien zu unterstützen. Identifizierung von Risikofaktoren für eine SARS-CoV-2-Infektion sowie für Komplikationen bei Patienten mit Diabetes und chronischen Lungenerkrankungen. Wir verwenden die KORA- und NAKO-Kohorten sowie verfügbare Biobanken von Patientenkohorten mit Diabetes und chronischen Lungenkrankheiten.

Therapeutika

Identifizierung von Biomolekülen und Antikörpern mit antiviralen und neutralisierenden Eigenschaften in präklinischen Untersuchungen, um so schnell wie möglich in die klinische Entwicklung zu gelangen. Vorhersage von viralen Zielstrukturen für therapeutische Ansätze mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz-gestützten Werkzeugen. Erste Ergebnisse werden voraussichtlich in ca. sechs Monaten erwartet.

Datenbasierte Ansätze

Groß angelegte Analyse von Single Cell-Atlanten der Atemwege, um zelltypspezifische Angriffspunkte zu identifizieren.

Kooperationen

Die Zusammenarbeit und die Schaffung von Synergien mit anderen Institutionen sind von zentraler Bedeutung. Wir arbeiten eng mit der TUM und der LMU, den deutschen Zentren für Gesundheitsforschung und natürlich mit der Helmholtz-Gemeinschaft und den Helmholtz-Gesundheitszentren zusammen.