Kooperationen

Strukturierte Nachsorge zur Erforschung von Langzeitfolgen nach COVID-19

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Das LMU Klinikum und das Helmholtz Zentrum München werden in einer gemeinsamen Nachsorgestudie die Langzeitfolgen nach COVID-19 erforschen.

Ziel der Studie ist es, im Rahmen einer strukturierten Nachsorge COVID-19-Langzeitfolgen zu charakterisieren. Die Ergebnisse sollen dazu dienen, in Zukunft Betroffene rechtzeitig zu identifizieren, Behandlungsmaßnahmen zu ergreifen und gezielte Nachsorge anzubieten. In diesem Zusammenhang wird die Struktur für eine Nachsorgeambulanz etabliert.

Wesentlicher Teil der Studie ist eine ausführliche Untersuchung der Lungenfunktion der Teilnehmenden. Daneben werden noch weitere Organsysteme untersucht, u.a. Untersuchung des Herzens, Blutuntersuchungen mit immunologischen Parametern sowie Untersuchung hinsichtlich psychischer Folgen der Erkrankung. Zusätzlich zu Routineparametern werden auch weiterführende Forschungsuntersuchungen an Blut und Sputum durchgeführt.

Die Nachsorgestudie stellt eine Kooperation des LMU Klinikums mit dem Helmholtz Zentrum München dar. Die Nachsorgeambulanz wird interdisziplinär von Ärzten verschiedener Fachdisziplinen des LMU Klinikum München betreut und ist Teil des CORKUM-Registers (COVID-19 Register des LMU Klinikums). Weiterführende Untersuchungen anhand der gewonnenen Daten und Proben werden von verschiedenen Arbeitsgruppen des Helmholtz Zentrums München durchgeführt.