Schutz der Mitarbeitenden

(Stand 26.07.2021)

Die anhaltende Corona-Pandemie stellt für uns alle eine besondere Herausforderung dar, der wir mit verantwortungsvoll getroffenen Entscheidungen und Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit unserer Mitarbeitenden begegnen. Die erheblichen Anstrengungen auf allen Ebenen unseres Gesundheitssystems verfolgen das gemeinsame Ziel, die weitere Ausbreitung des Virus so weit wie möglich zu verzögern und damit Menschenleben zu retten. Es ist deswegen essenziell, dass wir alle Maßnahmen zur Infektionseindämmung umsetzen und auch durch eine drastische Reduzierung von sozialen Kontakten und Einschränkung der Mobilität im privaten, beruflichen und öffentlichen Bereich unterstützen - auch an unserem Forschungszentrum.

Normalbetrieb mit vorkehrenden Maßnahmen am Helmholtz Zentrum München

Von Anbeginn an wurde ein Krisenstab etabliert, dem Personen aus allen systemrelevanten Bereichen des Helmholtz Zentrums München angehören. Dieser hatte frühzeitig bereits Mitte März 2020 entschieden, das Zentrum in einen Minimalbetrieb überzuführen. Etwa vier Wochen lang war demzufolge die Anzahl der auf dem Campus Anwesenden auf ein Minimum von Personen reduziert worden, um kritische Infrastrukturen aufrechtzuerhalten.

Einhergehend mit den allmählichen Lockerungsmaßnahmen im öffentlichen Leben hat der Krisenstab des Helmholtz Zentrums München den Übergang in den eingeschränkten Betrieb ab 22. April beschlossen. Dieser sah die Wiederaufnahme essentieller wissenschaftlicher experimenteller Arbeiten im Labor im Tandembetrieb und nach strengen Verhaltens- und Hygieneauflagen vor. Aktuell befindet sich das Zentrum im Normalbetrieb mit vorkehrenden Maßnahmen.

Der Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter steht dabei nach wie vor an erster Stelle. Das Tragen einer FFP2-Maske bleibt überall da Pflicht, wo im Rahmen dienstlicher Tätigkeiten der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Darüber hinaus ist in allgemeinen Begegnungsbereichen (Mensa, Pforte, Flure, Treppenhäuser, etc.) auch weiterhin das Tragen einer sicheren Mund-Nasen-Bedeckung erforderlich. Zu beachten sind auch die generellen Hygienemaßnahmen und erhöhten Luftwechselraten. Damit schützen wir alle Kolleginnen und Kollegen, auch die, die am Campus und allen Satelliten und Außenstellen essenzielle Tätigkeiten ausführen, um kritische Infrastrukturen aufrechtzuerhalten. Der Großteil der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, deren Anwesenheit auf dem Campus nicht erforderlich ist, arbeitet weiterhin von zuhause aus.

Wissenschaftliche Veranstaltungen des Helmholtz Zentrums München

Mit Rücksicht auf die aktuelle Pandemie-Situation und die Tatsache, dass derzeit noch keine belastbaren Vorhersagen über die weitere Entwicklung möglich sind, hat das Helmholtz Zentrum München in Abstimmung mit seinen Kooperationspartnern zum Schutze der Gesundheit aller Beteiligten den Großteil der Veranstaltungen auf dem Campus bis auf weiteres abgesagt. Eine Reihe von wissenschaftlichen Veranstaltungen konnte erfolgreich in online-Angebote überführt werden.

Verdachts- und Infektionsfälle am Zentrum

Der am Helmholtz Zentrum eingerichtete Krisenstab tagt derzeit regelmäßig und bereitet gegebenenfalls notwendig werdende neue Entscheidungen für die Geschäftsführung vor. Auch ist das Zentrum auf den Umgang mit konkreten Verdachts- und Infektionsfällen vorbereitet und steht dazu in engem Austausch mit den zuständigen Behörden.

Angebote für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Um allen Mitarbeitenden größtmögliche Unterstützung für die aktuelle Situation zu bieten hat das Helmholtz Zentrum München einige Angebote neu aufgesetzt, darunter etwa

•    Psychosoziale Beratung via Video- und Telefonkonferenz
•    Online-Coaching für Mitarbeitende zum Thema „Mobiles Arbeiten im Home Office“
•    Unterstützung bei der Pflege Angehöriger in Zeiten von Corona
•    Einrichtung eines virtuellen Cafés als sozialer Treffpunkt für Mitarbeitende
•    Online-Sport-Kurse zum Fitbleiben im Home Office (z. B. FitnessMix, Pilates etc.)
•    Online-Beratungs-Tutorials zu häufig gefragten Themen (z. B. „Konflikte bewältigen“ etc.)

Angebote für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

Für die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München wurde eine Vielfalt von online-Veranstaltungsangeboten aufgesetzt, um ihnen den wissenschaftlichen Austausch auch in Zeiten eines eingeschränkten Betriebs zu ermöglichen.

•    Live-Helmholtz-Webinar-Serie zu aktuellen wissenschaftlichen Fragestellungen
•    Online-Workshops (z. B. Statistik)
•    Internationale Websymposien
•    Webinare zu weiterführenden Fragen (z. B. Wissenschaft erfolgreich twittern)

Aktuelle und weiterführende Informationen rund um das Coronavirus und COVID-19

Aktuelle und weiterführende Informationen rund um das neuartige Coronavirus und COVID-19 haben die Informationsdienste des Helmholtz Zentrums München zusammengestellt.

Täglich aktualisierte Berichte und vertrauenswürdige Einschätzungen zur Lage in Deutschland finden Sie auf den Seiten des Robert Koch-Instituts.

Zudem hat das Kreisverwaltungsreferat unter 089/233-44740 ein Bürgertelefon eingerichtet, das täglich – auch am Wochenende – von 8 bis 20 Uhr Fragen zum Coronavirus beantwortet. Es steht außerdem täglich von 8-18 Uhr eine Bürger-Hotline des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) zur Verfügung: 09131/6808-5101.

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und bleiben Sie gesund!