Institute / Abteilungen

Stoffwechsel & Stoffwechselerkrankungen

 

 

Institut für Diabetes und Krebs (IDC)

Direktor: Prof. Dr. Stephan Herzig
Lehrstuhl für Molekulare Stoffwechselkontrolle der Technischen Universität München

Das Institut für Diabetes und Krebs (IDC) ist Mitglied des Helmholtz Diabetes Zentrums (HDC) am Helmholtz Zentrum München und Partner im gemeinsamen Heidelberg-IDC Translationalen Diabetes-Programm. Das Institut für Diabetes und Krebs ist eng in das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung (DZD) und in den Sonderforschungsbereich (SFB) "Reaktive Metaboliten und Diabetische Komplikationen" an der Medizinischen Universität Heidelberg integriert.

Das IDC erforscht die molekularen Grundlagen schwerer metabolischer Erkrankungen, wie dem Metabolischen Syndrom und Typ 2 Diabetes, und deren Bedeutung für die Tumorentstehung und -progression.

Zur Webseite des IDC

Institut für Diabetesforschung (IDF)

Direktorin: Prof. Dr. Anette-Gabriele Ziegler
Lehrstuhl Diabetes und Gestationsdiabetes an der Technischen Universität München

Das Institut für Diabetesforschung (IDF) befasst sich mit der Pathogenese und Prävention von Typ-1-Diabetes und Gestationsdiabetes. Dazu untersucht es die molekularen Mechanismen der Krankheitsentstehung, insbesondere das Zusammenspiel von Umwelt, Genen und Immunsystem. Ziel ist die Identifizierung von Markern zur frühen Diagnose und die Entwicklung von Therapien zur Prävention und Heilung von Diabetes.

Zur Website des IDF

Institut für Diabetesforschung und Metabolische Erkrankungen (IDM)

Direktor: Prof. Dr. Andreas Birkenfeld
Ärztlicher Direktor der Abteilung Innere Medizin IV - Diabetologie, Endokrinologie und Nephrologie am Universitätsklinikum Tübingen 

Primäre Forschungsziele des Instituts für Diabetesforschung und Metabolische Erkrankungen (IDM) des Helmholtz Zentrums München an der Universität Tübingen sind die individualisierte Vorhersage des Diabetesrisikos, die Diabetesprävention und die personalisierte Diabetestherapie. Dabei stehen Untersuchungen zur Gen-Umwelt-Interaktion bei Typ-2-Diabetes im Vordergrund.

Zur Website des IDM

Institut für Diabetes und Adipositas (IDO)

Direktor: Dr. Timo Müller (komm.)

Das Institut für Diabetes und Adipositas (IDO) erforscht die Erkrankungen des Metabolischen Syndroms mit systembiologischen und translationalen Ansätzen auf der Basis von zellulären Systemen, genetisch modifizierten Mausmodellen und klinischen Interventionsstudien. Ziel ist die Entdeckung neuer Signalwege, um interdisziplinär innovative Therapieansätze zur personalisierten Prävention und Behandlung von Adipositas, Diabetes und deren Begleiterkrankungen zu entwickeln.

Zur Website des IDO

- Abteilung NeuroBiologie des Diabetes (NBD)

Leitung: Dr. Paul Pfluger

Die Abteilung Neurobiologie des Diabetes (NBD) ist assoziiert mit dem Institut für Diabetes und Adopositas und beforscht die Rolle unseres zentralen Nervensystems in der Entstehung von metabolischen Erkrankungen. Neben der Erforschung von hypothalamischen Entzündungsreaktionen als Ursache für Adipositas und Diabetes Typ 2 untersucht das NBD die Rolle von epigenetischen Signalwegen in der adaptiven Kontrolle unseres Stoffwechsels. Am NBD werden zudem die molekularen Ursachen für die Entstehung der Leptin Resistenz untersucht mit dem Ziel, neue Wege gegen den berüchtigten Jojo-Effekt zu finden und dauerhaften Gewichtsverlust zu ermöglichen.

Zur Webseite der NBD

Institut für Diabetes- und Regenerationsforschung (IDR)

Direktor: Prof. Dr. Heiko Lickert
Lehrstuhl für Diabetesforschung/ Betazell-Biologie der Technischen Universität München

Das Institut für Diabetes- und Regenerationsforschung (IDR) untersucht die Entwicklung und Regeneration des Pankreas, insbesondere die der Insulin-produzierenden Betazellen. Vorrangiges Ziel ist es, regenerative Therapieansätze zur Behandlung von Diabetes mellitus zu ermöglichen und damit komplementäre Alternativen zu klassischen Therapieansätzen zu bieten. Unter anderem forscht IDR nach Wirkstoffen, um die Betazell-Differenzierung und -Funktion zu verbessern und arbeitet an einer Betazell-Ersatztherapie.

Zur Website des IDR

Institut für Experimentelle Genetik (IEG)

Direktor: Prof. Dr. Martin Hrabě de Angelis
Lehrstuhl für Experimentelle Genetik der Technischen Universität München

Ziel des Instituts für Experimentelle Genetik (IEG) ist, die Entstehungsmechanismen humaner Erkrankungen zu verstehen, insbesondere bei Diabetes mellitus. Neben der Genetik erforscht das IEG die Auswirkungen von Umweltfaktoren bei der Krankheitsentstehung. Die German Mouse Clinic (GMC) ist Teil des IEGs und international führend in der Untersuchung dieser Aspekte auf systemischer Ebene. Besonderer Schwerpunkt ist die Entwicklung von Datenbanken und Anwendung moderner bioinformatischer Methoden um aus dem großen Datenpool neue Erkenntnisse zu gewinnen. Das IEG ist Partner im Deutschen Zentrum für Diabetesforschung.

Zur Website des IEG

Institut für die Erforschung pankreatischer Inselzellen, Paul-Langerhans-Institut Dresden (IPI)

Direktor: Prof. Dr. Michele Solimena
Lehrstuhl für Molekulare Diabetologie der Technischen Universität Dresden

Das Institut für die Erforschung Pankreatischer Inselzellen (IPI) erforscht die Krankheitsursachen des Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Mechanismen, die die Zerstörung und/oder die Funktionseinschränkung der Beta-Zellen der Bauchspeicheldrüse bedingt.

Zur Website des IPI

Institut für Translationale Stammzellforschung (ITS)

Direktor: Prof. Dr. Tor Henrik Semb

Ziel des Instituts für Translationale Stammzellforschung (ITS) ist eine Zellersatztherapie für Typ-1-Diabetes. In diesem Zusammenhang möchten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler menschliche, pluripotente Stammzellen (hPSCs) einsetzen, um daraus Insulin produzierende Betazellen herzustellen. Kurzfristiges Etappenziel ist dabei die sachgemäße Herstellung der Zellen nach definierten Standards der guten Herstellungspraxis. Das ITS arbeitet eng mit der Universität Kopenhagen zusammen.

Zur Website des ITS

Helmholtz-Institut für Metabolismus-, Adipositas- und Gefäßforschung (HI-MAG)

Direktor: Dr. Matthias Blüher

Zur Website des HI-MAG

Gesundheit & Umwelt

 

 

Abt. Analytische Biogeochemie (BGC)

Leitung: Prof. Dr. Philippe Schmitt-Kopplin

Die selbstständige Abteilung Analytische Biogeochemie (BGC) untersucht molekulare Wechselwirkungen von Stoffen in Bio- und Geosystemen. Die Entwicklung hochauflösender Methoden zur organischen Strukturaufklärung ermöglichen zusammen mit Trennverfahren und mathematischen Methoden eine präzise raum- und zeitauflösende Analyse komplexer Probenmatrices. Ziel ist es, das Verständnis chemischer Abläufe in mikrobiellen Ökosystemen (Mikrobiome) und die Bestimmung von Biomarkern, sowohl in Modellorganismen als auch in Patienten, zu verbessern. 

Zur Website der BGC

Institut für Biochemische Pflanzenpathologie (BIOP)

Direktor: Prof. Dr. Jörg Durner
Lehrstuhl für Biochemische Pflanzenpathologie der Technischen Universität München

Das Institut für Biochemische Pflanzenpathologie (BIOP) erforscht Abwehrmechanismen, Wachstum und Fitness von Pflanzen in Abhängigkeit von Umwelteinflüssen mit Fokus auf die molekularen Reaktionsmechanismen auf biotische und abiotische Faktoren. Ziele sind neue Verfahren für nachhaltige Landwirtschaft und biotechnologische Pflanzennutzung sowie die Sicherung der Rolle von Pflanzen für die Ernährung und die Gesundheit des Menschen.

Zur Website des BIOP

- Abt. Experimentelle Umweltsimulation (EUS)

Leitung: Prof. Dr. Jörg-Peter Schnitzler

Die Abteilung Experimentelle Umweltsimulation (EUS) ist Teil des Instituts für Biochemische Pflanzenpathologie. Sie bündelt Infrastruktur und Expertise zur Erforschung des Einflusses des globalen Klimawandels auf Wachstum, Ertrag und Gesundheit von Nutz- und Energiepflanzen sowie auf die Artenvielfalt. EUS bietet Umweltsimulation auf höchstem Niveau und State-of the-art Methoden der Ökophysiologie und Massenspektroskopie. Ihre Forschung konzentriert sich auf den Biosphäre-Atmosphäre-Austausch von Biogenen flüchtigen organischen Verbindungen.

Zur Website der EUS

Comprehensive Molecular Analytics (CMA)

Leitung: Prof. Dr. Ralf Zimmermann
Lehrstul für Analytische Chemie der Universität Rostock

Die unabhängige Kooperationsgruppe Comprehensive Molecular Analytics (CMA) ist eine Forschungskooperation zwischen dem Helmholtz Zentrum München und der Universität Rostock (Lehrstuhl für Analytische Chemie). Gegenstand der Forschung ist die Entwicklung und Anwendung massenspektrometrischer Analysetechniken, um komplexe molekulare Substanzgemische zu charakterisieren. In dem gemeinsamem Massenspektrometriezentrum (JMSC) werden neue Messtechnologien entwickelt und molekulare Profile erstellt, insbesondere im Hinblick auf die Analyse von Aerosolen und ihrer Effekte auf die Gesundheit.

Zur CMA-Website

Abteilung Vergleichende Mikrobiomanalysen (COMI)

Leitung: Prof. Dr. Michael Schloter

Die Mission der Abteilung für Vergleichende Mikrobiomanalysen (COMI) ist es, Strategien für die nachhaltige Nutzung genetischer Ressourcen von Mikroben zu entwickeln, um die Gesundheit von Mensch, Tier und Pflanze zu verbessern. Daher verwenden wir High-End-Sequenzierungstechnologien in Kombination mit kultivierungsabhängigen Anreicherungstechniken, Methoden zur Genquantifizierung, Lokalisierung von Mikroben in ihren jeweiligen Lebensräumen sowie der Untersuchung stabiler Isotopen.


Zur Website der COMI

Institut für Epidemiologie (EPI)

Direktorin: Prof. Dr. Annette Peters
Professur für Epidemiologie der Ludwig-Maximilians-Universität München

Das Institut für Epidemiologie (EPI) erforscht die Zusammenhänge von Umwelt, Lebensstil und Genetik bei der Entstehung und Progression verschiedener Krankheiten. Im Fokus stehen Stoffwechsel-, Atemwegs- und allergische Erkrankungen, aber auch Herzkreislauferkrankungen und die mentale Gesundheit. Das Ziel ist auf der einen Seite die molekularen Mechanismen der Krankheitsentstehung in der Bevölkerung besser zu verstehen. Auf der anderen Seite dienen die wissenschaftlichen Studien dazu, neue Wege in der Prävention auf individuellerer Ebene zu gehen als auch eine evidenzbasierte Gesundheitsvorsorge durch verbesserte Umweltbedingungen zu ermöglichen. Die Forschung stützt sich unter anderem auf die einzigartigen bevölkerungsbasierten KORA-Ressourcen (Kohorte, Herzinfarktregister, Aerosol-Messstation). Folgestudien innerhalb der Kohorte ermöglichen die Untersuchung von Frühformen und Komplikationen ausgewählter chronischer Erkrankungen und deren Verbreitung in der Bevölkerung. Darüber hinaus kommen Daten und biologische Proben aus den Geburtskohorten GINI und LISA. Das Institut ist zudem federführend an Planung und Aufbau der NAKO Gesundheitsstudie beteiligt und baut das zentrale Bioproben-Lager der NAKO.

Zur Website des EPI

- Abteilung Molekulare Epidemiologie (AME)

Leitung: Dr. Christian Gieger

Die Abteilung Molekulare Epidemiologie (AME) im Institutfür Epidemiologie analysiert populationsbasierte Kohorten und Fallstudien für bestimmte Krankheiten mit Hilfe von Genomik, Epigenomik, Transkriptomik, Proteomik, Metabolomik und funktionellen Analysen. Ziel ist, die molekularen Mechanismen komplexer Erkrankungen wie Typ-2- Diabetes oder Adipositas aufzuklären. Die Abteilung führt die Bioprobenbank der Epidemiologie und übernimmt die Probenverwaltung und Lagerung für nationale und internationale Projekte.

Zur Website der AME

Selbständige Forschungsgruppe Klinische Epidemiologie (KEPI)

Leitung: Prof. Dr. Jakob Linseisen

Die selbständige Forschungsgruppe Klinische Epidemiologie (KEPI) etabliert in enger klinischer Zusammenarbeit ein patientenorientiertes  epidemiologisches Forschungsprogramm. Im Fokus stehen dabei die Früherkennung und Sekundärprävention chronischer Erkrankungen (z.B. Stoffwechselerkrankungen, Herz-Kreislauf- und Atemwegserkrankungen) und deren Komplikationen sowie die Versorgungsforschung auf der Basis von Patientenkohorten und epidemiologischen Registern.

Zur Website der KEPI

Zur Website Herzinfarktregister

Institut für Allergieforschung (IAF)

Direktor: Prof. Dr. Carsten Schmidt-Weber
Lehrstuhl für Molekulare Allergologie und Umweltforschung der Technischen Universität München

Das Institut für Allergieforschung (IAF) befasst sich mit Mechanismen der Entstehung von Allergien und dem Aufbau von Allergie-Toleranzen im Kontext von genetischer Prädisposition, Immunsystem und Umweltfaktoren. Zusammen mit dem Zentrum Allergie & Umwelt betreibt es angewandte und klinische Grundlagenforschung. Ziel ist es, die Erkrankungen zu verstehen, Risiken einzuschätzen, präventiv einzugreifen und erfolgreich zu behandeln.

Zur Website des IAF

Institut für Asthma- und Allergieprävention (IAP)

Direktorin: Prof. Dr. Erika von Mutius

Das Institut für Asthma- und Allergieprävention (IAP) befasst sich mit der Entstehung von Asthma und Allergien im Kindesalter. Der Forschungsfokus liegt auf einer umfassenden Charakterisierung von Asthmaphänotypen (im Rahmen der ALLIANCE Kohorte des Deutschen Zentrums für Lungenforschung (DZL)). Ein weiterer Schwerpunkt ist die Identifizierung mikrobieller Faktoren, die vor Asthma und Allergie schützen. Ziel des Instituts ist es, die weitgehend noch unverstandenen Krankheitsmechanismen zu entschlüsseln um den Ausbruch der Krankheit verhindern zu können. 

Zur Website des IAP

Institut für Umweltmedizin (IEM)

Direktorin: Prof. Dr. Claudia Traidl-Hoffmann
Lehrstuhl für Umweltmedizin der Technischen Universität München

Das Institut für Umweltmedizin (IEM) widmet seine Arbeit der Grundlagenforschung und translationalen Forschung zur Umwelt-Mensch-Interaktion mit dem Schwerpunkt auf allergischen Erkrankungen. Die Durchführung der Forschung geschieht in sechs Schwerpunktgebieten: Aerobiologie, Experimentelle Allergiemodelle, Mikrobiom, Prävention und Therapie, Umweltimmunologie und Umweltmedizinische Bioinformatik. Ziel ist es, chronischen Umwelterkrankungen vorzubeugen und eine nachhaltige Behandlung sicher zu stellen.

Zur Website des IEM

Institut für Gesundheitsökonomie und Management im Gesundheitswesen (IGM)

Direktor: Prof. Dr. Reiner Leidl

Lehrstuhl für Gesundheitsökonomie und Management im Gesundheitswesen der Ludwig-Maximilians-Universität München

Das Institut für Gesundheitsökonomie und Management im Gesundheitswesen (IGM) untersucht Möglichkeiten, die Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit der Gesundheitsversorgung zu verbessern. Mit empirischen Methoden werden Fragen der Ökonomie und Sozioökonomie sowie des Managements auf der Ebene des Gesundheitssystems, der Ebene von medizinischen Technologien und der Ebene von Versorgungsformen beforscht.

Zur Website des IGM

Institut für Lungenbiologie (iLBD)/ Translationszentrum für Lungenforschung (CPC)

Leitung: Dr. Ali Önder Yildirim

Chronische Lungenerkrankungen bilden den Forschungsschwerpunkt des Instituts für Lungenbiologie (iLBD) und des Translationszentrums für Lungenforschung, Comprehensive Pneumology Center (CPC). Ziel sind neuartige Diagnosen oder Therapien. Dazu klären die Wissenschaftler in der Grundlage die Mechanismen auf, die zum Beispiel der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD), Lungenfibrose, Lungenkrebs oder Asthma sowie Komplikationen nach einer Lungentransplantation (Bronchiolitis obliterans) zugrunde liegen und entwickeln sie Richtung Klinik weiter.

Zur Website des CPC/iLBD

Abteilung Lung Repair and Regeneration (LRR)

Leiterin: Dr. Dr. Melanie Königshoff

Die Abteilung Lung Repair and Regeneration (LRR) gehört dem Comprehensive Pneumoloy Center (CPC) an, einem Zusammenschluss des Helmholtz Zentrums München mit dem Universitätsklinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München und den Asklepios Fachkliniken München-Gauting. Ziel des CPC ist die Erforschung chronischer Lungenerkrankungen, um neue diagnostische und therapeutische Strategien zu entwickeln. Die Abteilung LRR untersucht neue Mechanismen um Reparaturprozesse der Lungen besser zu verstehen und so neue therapeutische Ansätze zu entwickeln. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung neuer Methoden um die  Lücke zwischen der präklinischen Forschung und deren Anwendung am Patienten zu verringern. Das CPC ist ein Standort des Deutschen Zentrums für Lungenforschung (DZL).

Zur Website des LRR

Abteilung Genomik und Systembiologie pflanzlicher Genome (PGSB)

Leitung: Dr. Klaus Mayer

Der Schwerpunkt der selbstständigen Abteilung Genomik und Systembiologie pflanzlicher Genome (PGSB)ist die Genom- und Systemorientierte Bioinformatik pflanzlicher Genome. In diesem Rahmen werden Genomverschlüsselungen, Expressionsmuster, funktionelle und systembiologische Fragestellungen untersucht. PGSB verwaltet außerdem einen großen Datensatz pflanzlicher Genome in Datenbanken und macht diese zusammen mit vergleichenden Analysen der Öffentlichkeit zugänglich.

Zur Website von PGSB

Zielmoleküle & Therapien

 

 

Abteilung Molekulare Immunregulation (AMIR)

Leitung: Dr. Vigo Heissmeyer

Die Abteilung Molekulare Immunregulation (AMIR) unter der Leitung von Dr. Vigo Heissmeyer erforscht molekulare Mechanismen von physiologischen und pathologischen Immunantworten wie z.B. Autoimmunerkrankungen Typ-1-Diabetes und Lupus erythematodes. Das Ziel von AMIR ist, die molekularen Programme in T-Zellen, die die Unterscheidung zwischen körpereigenen und körperfremden Strukturen ermöglichen, zu verstehen. Im Fokus stehen post-transkriptionale Genregulationen.

Zur Website AMIR

Institut für Funktionale Epigenetik (IFE)

Leitung: Prof. Dr. Robert Schneider

Das Institut für Funktionale Epigenetik (IFE) untersucht, wie Gene im Zellkern verpackt werden. Der Fokus liegt auf so genannten "Histon-Proteinen", die bestimmen können, ob ein Gen abgelesen werden kann oder nicht. Die Wissenschaftler befassen sich mit Zusammenhängen zwischen Volkskrankheiten und Anomalien der DNA-Verpackung. 

Zur Website des IFE

Institut für Medizinalchemie (IMC)

Direktor: Prof. Dr. Oliver Plettenburg

Das Institut für Medizinalchemie (IMC) befasst sich mit der Erforschung chemischer Eigenschaften neuer und alter Wirkstoffe, sowie der Entwicklung innovativer Therapiemöglichkeiten. Das in Hannover ansässige Institut ist eine Außenstelle des Helmholtz Zentrums München und wird gemeinsam mit der Leibniz Universität Hannover betrieben.

Zur Website des IMC

Institut für Netzwerkbiologie (INET)

Leitung: Prof. Dr. Pascal Falter-Braun
Professor für Mikroben-Wirts-Interaktion der Ludwig-Maximilians-Universität München

Am Institut für Netzwerkbiologie (INET) steht die Aufklärung der molekularen Netzwerke mit ihrer Kommunikation im Forschungsfokus. Da die Gesundheit von Menschen, Tieren und Pflanzen stark von Mikroben wie Bakterien, Pilzen und Viren beeinflusst wird, richtet sich die Forschung des Instituts darauf aus, einen Beitrag zur Aufklärung dieser komplexen Mechanismen zu leisten. Der Forschungsansatz ist interdisziplinär und schließt experimentelle und theoretische Methoden aus der Systembiologie mit ein.

Zur Website der INET

Institut für Strahlenmedizin (IRM)

Leitung: Prof. Dr. Stephanie Combs
Lehrstuhl für Radioonkologie und Strahlentherapie der Technischen Universität München

Zentraler Fokus des Instituts für Strahlenmedizin (IRM) ist klinisch-orientierte Forschung zu technischen und biologischen Aspekten der Strahlentherapie. Das Institut IRM ist eng verbunden mit der Klinik und Poliklinik für RadioOnkologie und Strahlentherapie am Klinikum rechts des Isar, Technische Universität München.

Zur Website des IRM

Institut für Metabolismus und Zelltod (MCD)

Direktor: Dr. Marcus Conrad

Zur Webseite von MCD

Institut für Strukturbiologie (STB)

Direktor: Prof. Dr. Michael Sattler
Lehrstuhl für Biomolekulare NMR Spektroskopie der Technischen Universität München

Das Institut für Strukturbiologie (STB) erforscht die Raumstruktur biologischer Makromoleküle, analysiert deren Zusammenspiel von Struktur und Dynamik und entwickelt NMR-Spektroskopie-Methoden zur Strukturanalyse komplexer biomolekularer Systeme. Ziel ist, die biologische Funktion der Moleküle und ihre Beteiligung an Krankheiten aufzuklären und Strukturdaten als Grundlage für Design und Entwicklung kleiner Molekülinhibitoren in Verbindung mit Ansätzen der chemischen Biologie anzuwenden.

Zur Website des STB

Institut für Molekulare Toxikologie und Pharmakologie (TOXI)

Direktor: Prof. Dr. Martin Göttlicher

Lehrstuhl für Toxikologie und Umwelthygiene der Technischen Universität München
Das Institut für Molekulare Toxikologie und Pharmakologie (TOXI) untersucht die grundlegenden Signalnetzwerke und genetische Grundlage, mit denen der Organismus auf chemische Umwelteinflüsse reagiert. Ziel ist es, den Beitrag dieser Mechanismen zur Entstehung und Progression komplexer Krankheiten besser zu verstehen und Gesundheitsrisiken zu verringern. Daraus entstehen Ansätze zu Prävention umweltbedingter Erkrankungen und innovative therapeutische Konzepte.

Zur Website des TOXI

- Abteilung Zelluläre Signalintegration (AZS)

Leitung: Dr. Daniel Krappmann

Die Abteilung Zelluläre Signalintegration (AZS) im Institut für Molekulare Toxikologie und Pharmakologie (TOXI) forscht für ein besseres Verständnis von Signalnetzwerken. Dabei stehen das Zusammenspiel von Proteinen in Komplexen und die Auswirkungen posttranslationaler Modifikationen im Mittelpunkt. Ziel ist es, die Fehlregulation der Signalkomplexe im Immunsystem bei Entzündungserkrankungen und der Entwicklung von Lymphomen zu verstehen und pharmakologisch anzugreifen.

Zur Website der AZS

Institut für Virologie (VIRO)

Direktorin: Prof. Dr. Ulrike Protzer
Lehrstuhl für Virologie der Technischen Universität München

Das Institut für Virologie (VIRO) untersucht Viren, die Menschen chronisch infizieren und lebensbedrohliche Krankheiten hervorrufen können. Der Fokus liegt auf dem AIDS-Erreger HIV, endogenen Retroviren, die in unserer Keimbahn integriert sind, sowie Hepatitis-B- und C-Viren, die Leberzirrhose und hepatozelluläre Karzinome verursachen. Molekulare Studien identifizieren neue diagnostische und therapeutische Konzepte, um diese Virus-Erkrankungen zu verhindern und zu behandeln bzw. die Entstehung von virusinduzierten Tumoren zu vermeiden.

To the VIRO website

Abt. Strahlenzytogenetik (ZYTO)

Leitung: Prof. Dr. Horst Zitzelsberger


Die selbstständige Abteilung Strahlenzytogenetik (ZYTO) untersucht strahleninduzierte Chromosomen- und DNA-Schäden in Zellsystemen und menschlichen Tumoren. Im Mittelpunkt steht die Aufklärung von Mechanismen der Strahlenkarzinogenese und -empfindlichkeit von Tumorzellen. Ziel ist es, Biomarker für den Nachweis strahleninduzierter Tumore für die personalisierten Strahlentherapie zur Stratifizierung von Patienten zu finden. ZYTO gehört dem Department of Radiation Sciences (DRS) an.

Zur Website der ZYTO
Zur Website des DRS

Zellprogrammierung & -reparatur

 

 

Abteilung Apoptose in hämatopoetischen Stammzellen (AHS)

Leitung: Prof. Dr. Irmela Jeremias
Mildred-Scheel-Forschungsprofessur an der Ludwig-Maximilias-Universität München

Die Abteilung Apoptose in hämatopoetische Stammzellen (AHS) erforscht Zielstrukturen, die sich für eine erfolgreiche Therapie eignen. Bei Leukämiepatienten kommt es zu einer unkontrollierten Vermehrung der Blutzellen. Die Vision der Abteilung ist, neue Behandlungsstrategien und -optionen für diese Entgleisung zu entwickeln. Dabei konzentriert sich AHS vor allem auf Leukämie-Stammzellen. Dazu werden Tumor-Zellen aus den Patienten isoliert und mit einem modernen (lentiviralen) Ansatz genetisch verändert. Das Ziel dabei ist, in den Krebsstammzellen einen Selbstzerstörungsprozess in Gang zu setzen, den Fachleute Apoptose nennen.

Zur Website der AHS 

Institut für Entwicklungsgenetik (IDG)

Direktor: Prof. Dr. Wolfgang Wurst
Lehrstuhl für Entwicklungsgenetik der Technischen Universität München

Das Institut für Entwicklungsgenetik (IDG) beschäftigt sich mit der funktionellen Analyse des Säugetiergenoms und der Methodenentwicklung hierfür sowie mit der Entwicklung von Tiermodellen zur Analyse des Genoms und für das Studium der Pathogenese humaner Erkrankungen. Ziel ist es, genetisch bedingte Krankheiten des zentralen Nervensystems, des Auges und des Skeletts zu erforschen und die molekularen Steuerungsmechanismen der Embryonalentwicklung zu erkennen.

Zur Website des IDG

Institut für Epigenetik und Stammzellen (IES)

Leitung: Maria Elena Torres-Padilla
Lehrstuhl für Stammzellbiologie der Ludwig-Maximilians-Universität München

Das Institut für Epigenetik und Stammzellen (IES) befasst sich mit der Erforschung und der Charakterisierung früher Ereignisse in der befruchteten Eizelle von Säugern. Die Wissenschaftler interessieren sich vor allem für die Totipotenz der Zellen, die im Laufe der Entwicklung verloren geht, und wollen aufklären, welche Veränderungen im Zellkern zu diesem Verlust führen. Ziel ist, ein besseres Verständnis der molekularen Abläufe zu bekommen und dadurch therapeutische Ansätze zu entwickeln, diese zu beeinflussen.

Zur Website des IES

Institut für Stammzellforschung (ISF)

Direktorin: Prof. Dr. Magdalena Götz
Lehrstuhl für Physiologische Genomik der Ludwig-Maximilians-Universität München

Das Institut für Stammzellforschung (ISF) untersucht die grundlegenden molekularen und zellulären Mechanismen der Stammzellerhaltung und -differenzierung. Daraus entwickelt das ISF Ansätze, um degenerierte Zelltypen zu ersetzen, entweder durch Aktivierung endogener Stammzellen oder Neuprogrammierung anderer vorhandener Zelltypen zur Reparatur. Ziel dieser Ansätze ist die Neubildung von verletztem oder zugrunde gegangenem Gewebe.

Zur Website des ISF

Abt. Sensory Biology and Organogenesis (SBO)

Leitung: Dr. Hernán López-Schier

Die selbständige Abteilung Sensory Biology and Organogenesis (SBO) untersucht zelluläre, molekulare und physiologische Reaktionen auf mechanische Reize und sensorische Störungen anhand des Modellsystems Zebrafisch. Schwerpunkte sind physikalische und mechanische Eigenschaften des Gewebes. Die Ziele sind, die Mechanismen zur Steuerung von Entwicklung, Selbstregulierung und Regeneration des sensorischen Systems und die Evolution der Sinnesorgane zur Wahrnehmung der Umwelt zu untersuchen.

Zur Website der SBO

Bioengineering & Digitale Gesundheit

 

 

Abteilung Analytische Pathologie (AAP)

Leitung: Prof. Dr. Axel Walch

Die selbstständige Abteilung Analytische Pathologie (AAP) entwickelt wissenschaftlich in Ergänzung zu klinischen und grundlagenorientierten Forschungseinheiten die translationale Forschung von Erkrankungen, die sich in Geweben manifestieren. AAP beschäftigt sich mit der Übersetzung von z.B. In-vitro-Modellen oder Tiermodellen in die Anwendung am Menschen. AAP verzahnt die grundlagenorientierte Forschung und die diagnostische Anwendung und übersetzt die Erkenntnisse der experimentellen und molekularen Pathologie in Verfahren der Krankheitstypisierung und prädiktiven Diagnostik am Gewebe.

Zur Website der APP

Institute of AI for Health (AIH)

Direktor: Dr. Carsten Marr


Das Institute of AI for Health (AIH) entwickelt Lösungen für die Herausforderungen der digitalen Gesundheit. Als aufstrebende europäische Drehscheibe für angewandte künstliche Intelligenz (KI) und maschinelles Lernen (ML) hat es zum Ziel, die Modellierung von Krankheitsverläufen, die Auswertung elektronischer Gesundheitsdaten, die Entwicklung neuer Arzneimittel und Behandlungen, die Analyse biomedizinischer Bilder und die Integration von Multi-omics-Daten für die Präzisionsmedizin voranzutreiben.

Zur Website des AIH
Zur Website der Helmholtz AI - Artificial Intelligence Cooperation Unit

 

 

Institut für Biologische und Medizinische Bildgebung (IBMI)

Direktor: Prof. Dr. Vasilis Ntziachristos
Lehrstuhl für Biologische Bildgebung der Technischen Universität München

Das Institut für Biologische und Medizinische Bildgebung (IBMI) erforscht In-Vivo-Bildgebungstechnologien für die Biowissenschaften. Es entwickelt Systeme, Theorien und Methoden zur Bildgebung und Bildrekonstruktion sowie Tiermodelle zur Überprüfung neuer Technologien auf der biologischen, vorklinischen und klinischen Ebene. Ziel ist es, innovative Werkzeuge für das biomedizinische Labor, zur Diagnose und dem Therapie Monitoring von humanen Erkrankungen bereit zu stellen.

Zur Website des IBMI

Institut für Computational Biology (ICB)

Direktor: Prof. Dr. Dr. Fabian Theis
Lehrstuhl für Mathematische Modellierung biologischer Systeme der Technischen Universität München

Das Institut für Computational Biology (ICB) führt datenbasierte Analysen biologischer Systeme durch. Durch die Entwicklung und Anwendung bioinformatischer Methoden werden Modelle zur Beschreibung molekularer Prozesse in biologischen Systemen erarbeitet. Ziel ist es, innovative Konzepte bereitzustellen, um das Verständnis und die Behandlung von Volkskrankheiten zu verbessern.

Zur Website des ICB

Institute of Machine Learning in Biomedical Imaging (IML)

Direktor: Prof. Dr. Julia Anna Schnabel
 

Das Institute of Machine Learning in Biomedical Imaging (IML) konzentriert sich auf die Forschung zur Nutzung des maschinellen Lernens für die großen Herausforderungen der biomedizinischen Bildgebung in Bereichen mit bisher ungedecktem klinischen Bedarf. Sein Ziel ist es, den Einsatz der Bildgebung für Diagnostik und Prognose grundlegend zu verändern. Neuartige und erschwingliche Lösungen sollen Kliniken in die Lage versetzen, genauere, schnellere und zuverlässigere Entscheidungen für die Früherkennung und die Behandlungsplanung zu treffen und so verbesserte Ergebnisse für die Patienten zu erzielen.

Zur Website des IML

Institut für Neurogenomik (ING)

Direktorin: Prof. Dr. Juliane Winkelmann
Lehrstuhl für Neurogenomik der Technischen Universität München

Am Institut für Neurogenomik (ING) steht die genetische Grundlage von neurologischen Erkrankungen im Fokus. Forschungsschwerpunkt bilden dabei die zugrundeliegende genomische Architektur und die molekularen Mechanismen komplex-genetischer sowie seltener neurologischer Erkrankungen. Ziel ist es, die genetische Grundlage von neurologischen Erkrankungen zu erforschen, um deren Diagnose zu verbessern und Patienten langfristig eine maßgeschneiderte individuelle Therapie anbieten zu können.

Zur Website des ING

Institut für Synthetische Biomedizin (ISBM)

Direktor: Prof. Dr. Gil Gregor Westmeyer

Professor für Neurobiological Engineering an der Technischen Universität München (TUM)

Das Institut für Synthetische Biomedizin (ISBM) entwickelt und verwendet neue Biotechniken für die molekulare Erkennung und Steuerung verteilter zellulärer Prozesse, um die Funktion von Zellschaltkreisen zu entschlüsseln und zukünftige Zelltherapien zu übewachen. Die Forschung des ISBM konzentriert sich auf drei synergistische Bereiche: (1) biomolekulares Engineering von Sensoren und Aktuatoren, (2) genetisches und zelluläres Engineering von Modellsystemen und (3) multiskalige Untersuchung der Funktion von Zellschaltkreisen.

Zur Website des ISBM

Institute for Tissue Engineering and Regenerative Medicine (ITERM)

Direktor: Dr. Ali Ertürk

Zur Website des ITERM

Institut für Translationale Genomik (ITG)

Direktorin: Prof. Dr. Eleftheria Zeggini

Das Institut für Translationale Genomik (ITG) nutzt große genetische und genomische Datensätze für medizinisch wichtige menschliche Eigenschaften. Ziel ist es, Erkenntnisse aus der Genomik in Mechanismen der Krankheitsentstehung und des Krankheitsverlaufs -umzusetzen, den Weg zur Übersetzung zu verkürzen und die Präzisionsmedizin zu stärken.

Zur Website des ITG