Pressemitteilung/News

Sommer-Internship-Programm
30.08.2016

„Junge Talente anwerben“

Am Helmholtz Zentrum München wurde dieses Jahr das erste internationale Sommer-Internship-Programm in Epigenetik, zellulärer Plastizität und Stammzellforschung als Pilotprojekt angeboten. Ziel ist, Studierende frühzeitig für eine wissenschaftliche Laufbahn am Zentrum zu begeistern.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer des ersten internationale Sommer-Internship-Programms. Foto: HMGU

Das von den Instituten für Funktionelle Epigenetik (IFE) und Epigenetik & Stammzellen (IES) - zusammen mit sieben weiteren Instituten* - auf den Weg gebrachte Praktikumsprogramm bot begabten und motivierten Studierenden aus aller Welt die Chance, praktische Laborerfahrung bei Spitzenforschern in den Bereichen Epigenetik, zellulärer Plastizität und Stammzellforschung zu erwerben.

Hundert Bewerbungen gingen von Interessenten aus 20 verschiedenen Ländern ein. Die neun ausgewählten Praktikantinnen und Praktikanten kamen von Universitäten in Irland, aus Österreich, aus der Schweiz, aus Deutschland, aus der Türkei, aus Spanien und Griechenland. Sie alle verbindet das Interesse am Forschungsthema und die Motivation, ihr Studium durch praktische Erfahrung zu bereichern.

Die besten Köpfe für die Forschung

Alle Praktikanten nahmen an innovativen Forschungsprojekten der Fachbereiche Biochemie, Molekularbiologie, Bildgebung und Computational Biology teil. Ihre Ergebnisse diskutierten sie nicht nur in internen Lab Meetings, sondern darüber hinaus in einem themenüberübergreifenden Treffen mit  involvierten Betreuern und Gruppenleitern aller beteiligten Institute.  

„Unser langfristiges Ziel ist, auf internationalem Niveau wissenschaftliche Talente schon früh auf das Zentrum aufmerksam zu machen, so dass sie später ihre wissenschaftliche Karriere bei uns starten oder fortsetzen“, erklärt Astrid Lunkes, Leiterin des Epigenetics & Stem Cells Research Management and Strategy Office. Das könne ein Forschungsprojekt während der Promotions- oder Postdoc-Zeit sein.  Und Emily Steed, Koordinatorin des Programms, ergänzt: „Über die reine Wissenschaft hinaus haben wir Möglichkeiten angeboten, um langfristig bedeutsame Netzwerke aufzubauen.“

Weitere Informationen

*Folgende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nahmen an dem Pilotprogramm teil: Micha Drukker (ISF), Dirk Eick (MEG), Elke Glasmacher (IDO), Irmela Jeremias (AGV), Robert Schneider (IFE), Raffaele Teperino (IEG), Fabian Theis (ICB), Maria Elena Torres-Padilla (IES) und Wolfgang Wurst (IDG).

Das Helmholtz Zentrum München verfolgt als Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt das Ziel, personalisierte Medizin für die Diagnose, Therapie und Prävention weit verbreiteter Volkskrankheiten wie Diabetes mellitus und Lungenerkrankungen zu entwickeln. Dafür untersucht es das Zusammenwirken von Genetik, Umweltfaktoren und Lebensstil. Der Hauptsitz des Zentrums liegt in Neuherberg im Norden Münchens. Das Helmholtz Zentrum München beschäftigt rund 2.300 Mitarbeiter und ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, der 18 naturwissenschaftlich-technische und medizinisch-biologische Forschungszentren mit rund 37.000 Beschäftigten angehören.